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PRESS CLIPPINGS |
Eine
der Rundhütten ist aus sonnengetrockneten Lehmziegeln gebaut; nur
für das Fundament und für die Tür und Fensterbögen
wurden gebrannte Lehmziegel verwendet. Die Wände dieser Hütten
sind außen und innen mit Lehm verputzt und- ebenso wie die beiden
Häuser- mit alten indischen Motiven aus Kreidefarben verziert (Abb.
2). Die fenster in der Lehmhütte und in den beiden größeren
gebäuden sind relativ klein; die anderen Hütten sind fensterlos. Der
Boden besteht bei allen Hütten aus gestampftem Lehm. Die Dächer
sind aus langen Pampasgrasstengeln konstruiert. Die tragende Konstruktion
ist wie ein Korb geflochten; daran sind von außen Strohbündel
befestigt. Oben sind diese Stengel wie ein Schirm zusammengebunden (Abb.
3).Durch die Sonneneinstrahlung werden die Stengel brüchig, nach ca. 3 Jahren wird eine neue Schicht auf die alte aufgebracht, nach weiteren 3 Jahren evtl. eine weitere, aber dann muß das Dach erneuert werden. Die Strohbündel werden dann auf den feldern verteilt; sie mulchen den Sand fest, der sonst in großen Mengen vom Wind davongetragen wird. In dieser Klimaregion sind die Hauptrobleme nicht Kälte und Regen, welche Dichtigkeit bei gleichzeitiger Luftdurchlässigkeit erfordern, sondern Hitze, Wind und Termiten. Die Anwesenheit von Termiten erfordert einige Kompromisse. Holzpfosten wären innerhalb kurzer Zeit aufgefressen, auch wenn sie mit Lehmschlämme gestrichenh wären. Aus diesem Grund wurde auf schmale, dünne Platten aus Granitstein ausgewichen (aus Südrajasthan herbeigeschafft), um die Hüttenkonstruktion zu verstärken. Ohne diese Stützen würden die Hütten nach einigen Jahren in sich zusammenfallen bzw. sich zur Seite neigen. Die Rundpfosten des zentralen, mit Pampasstroh überdachten Gemeinschaftplatzes sind aus Beton; die tragende Dachkonstruktion ist mit unsichtbaren metallröhren versteift, um so eine Konstruktion ohne Mittelpfosten zu ermöglichen. In den beiden großen Gebaüden ind in der Lehmhütte sind Toiletten eingebaut. Sie sind nach Plänen von Subabh International konstruiert, einer indischen Organisation mit dem Ziel, der Bevölkerung hygienische und umweltfreundliche Toiletten zur Verfügung zu stellen. Die von inhen entwickelten Toiletten haben eine steil abfallende Schüssel und brauchen deshalb nur wenig Wasser für die Spülung. Die Atmosphäre auf Apani Dhani ist sehr angenehm, ruhig, sauber und freundlich. Es ist möglich, auf dem Ökohof Urlaub zu Hütten oder in einem der beiden größeren Gebäude zu wohnen. Es gibt Betten und Duschen (auch solarerhitztes Warmwasser) und auf Wunsch vegetarisches essen mit Gemüse aus hauptsächlich eigenem (organischem) Anbau und auf Methangas gekocht. Eine weitere Attraktion
sind die wunderschönen, handgearbeiteten Holzmöbel mit feinen
Schnitzereien, die von Ramesh Jangid's Vater nach traditioneller Handwerkskunst
geflochten werden. |
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